AUDIOLAB 9000 CDT

Das AUDIOLAB CD-Laufwerk 9000 CDT

AUDIOLAB hat die 8200er Serie durch die 9000er Serie abgelöst. Hier stellen wir das 9000 CDT CD-Laufwerk vor, das mit farbigem Display, USB-Eingang, Fernbedienung und hochwertigem Schubladen-Laufwerk nicht nur dem neuen 9000 A Vollverstärker, sondern auch jedem DAC, seine Daten anbietet. An Bord des 9000 CDT ist ein optischer und ein koaxialer Ausgang, ein USB-Eingang für Sticks (nur bis 48 kHz), ein „ordentlicher“ Ringkern-Trafo, plus ein exzellentes „CD-only“ Laufwerk, eingebaut in einem sehr soliden Aluminium Gehäuse.

Das 9000 CDT verfügt über einen High-End-Mechanismus mit einem hochpräzisen optischen System, und über einen elektronischen Datenpuffer für eine präzise und nahtlose CD-Wiedergabe. Der digitale Read-Ahead-Puffer reduziert Fehler beim Lesen von Discs und hilft dem 9000 CDT dabei, zerkratzte und beschädigte CDs abzuspielen, die mit herkömmlichen Mechanismen möglicherweise nicht korrekt lesbar sind.

Für AUDIOLAB ist das 9000 CDT als Ergänzung zum Vollverstärker 9000 A gedacht, weshalb das 9000 CDT im genau gleich großen ALU-Gehäuse „untergebracht“ ist wie der Vollverstärker, der selbstverständlich über digitale Eingänge verfügt. Mit der Fernbedienung des 9000 A kann natürlich auch das 9000 CDT gesteuert werden.

Digital angeschlossen wird das 9000 CDT vorzugsweise per RCA-Verbindung (z.B. dem van den Hul THE DIGICOUPLER oder van den Hul MC SILVER IT 65G), und/oder einer optischen Verbindung (z.B. dem van den Hul THE OPTOCOUPLER). Klanglich besser ist jedoch die koaxiale, also drahtgebundene Verbindung mit dem THE DIGICOUPLER oder dem MC SILVER IT 65 G.

Die Bedienung am Gerät ist trotz weniger Bedien-Elemente gut gelöst, wenn eine CD eingelegt und gestartet wird. Allerdings vergehen 18….24 Sekunden, bis der erste Ton erklingt. Über den Drück- und Drehknopf lässt sich die Wiedergabe starten, von CD oder Stick, und die Titel anwählen. Springen lässt sich sowohl vor- als auch zurück, zurück allerdings nur wenn mit der richtigen, langsamen Geschwindigkeit gedreht wird. Erneutes Drücken hält die Wiedergabe an, und/oder startet sie erneut. Für alle anderen Funktionen wird die Fernbedienung benötigt. Wird bei offener Schublade der „Standby-Taster“ gedrückt, wird erst die Schublade geschlossen, bevor der Player abgeschaltet wird. Der „harte“ Netzschalter ist wie gewohnt hinten. Außerdem wird auf der Rückseite neben den digitalen Ausgängen ein Kaltgeräte- und ein USB-Anschluss (ausschließlich für USB-Sticks bis 48kHz Sample-Rate), sowie ein Trigger Ein- und Ausgang angeboten. Also alles da, was für ein CD-Laufwerk benötigt wird. Der Klang ist schon „aus dem Karton heraus“, nach etwas Einspielzeit, wirklich gut. Es klingt nicht „langweilig“, die Detail-Auflösung ist sehr gut, und der Klang neigt kaum zur „Härte“, weder Stimmen noch akustische Instrumente klingen „metallisch“. Damit könnte man schon zufrieden sein, wären wir nicht die HiFiWERKSTATT, und könnten es (sehr wahrscheinlich) noch besser machen.

Aufgepasst !! Das 9000 CDT kostet nur 1.199.- €.

Hier finden Sie die Audiolab-Preisliste

Oben das 9000 CDT in schwarz und silber, darunter das 9000 CDT von hinten. Die Außenmaße sind 89 mm H, 444 mm B und 342 mm T, das Gewicht beträgt 6,5 kg.

 

DER HÖRTEST: Der erste Eindruck des originalen CD-Laufwerks ist gut, wenn Sie dem Gerät etwas Einspielzeit zugestehen. Nach etwa 4 … 5 Stunden kann man „angenehm“ Musik hören! Der Vergleich, wieder mit dem hoer-wege CD-Laufwerk CEC TL-5 , ist zwar unfair, denn auch hier ist das CEC TL-5 noch etwas besser, aber auch gut 3-mal so teuer. Da wir die HiFiWERKSTATT sind, gibt es unserer Meinung nach beim 9000 CDT noch Luft nach „oben“. Wir vermissen etwas „Lebendigkeit“, wünschen uns eine noch überzeugendere „Farbigkeit“, und es könnte weniger „beliebig“ klingen. Angesichts des Preisunterschieds zum CEC TL-5  sind das Marginalien. Und da wir gerne genau hinschauen, schnappen wir uns einen TORX T-10, dann wird der Deckel abgenommen, die Platinen ausgebaut, und nach kurzem Überlegen wird der Lötkolben angeheizt, um an den richtigen Stellen die guten durch allerbeste Bauteile zu ersetzen.

Weiter unten auf dieser Seite finden Sie den ausführlichen Hörtest und Vergleich der hoer-wege modifizierten 6000 CDT, 7000 CDT und 9000 CDT.

Zusammen mit unseren autorisierten Partnern, können wir alle AUDIOLAB Geräte anbieten, die auf Wunsch auch gleich modifiziert geliefert werden können.

So sieht das 9000 CDT unter dem Deckel aus. Oben in der Mitte das „schwebende“ CD-Laufwerk, links daneben ein RK-Trafo, darunter an der Rückwand eine etwas aufwendigere Steuerplatine.
So sieht das originale 9000 CDT unter dem Deckel aus. Links in der Mitte der großzügige Ringkern-Trafo im abschirmenden Metallbecher, in der Mitte oben das vom Gehäuse abgesetzt montierte CD-ONLY-Laufwerk. Darunter an der Rückwand die blaue Platine mit der Stromversorgung (links), dem Präzisions-Quarz-Oszillator und den digitalen Ausgängen (rechts).

 

Die HiFiWERKSTATT hoer-wege hat für das AUDIOLAB 9000 CDT ein Umrüst-Kit entwickelt, wobei nur bedrahtete Bauteile getauscht werden, zusätzlich wird mechanisch etwas bedämpft. Somit sollte es im Prinzip auch weniger erfahrenen „Lötern“ gelingen, unsere Modifikation erfolgreich umzusetzen. Die „alten“ Bauteile sind recht einfach zu entfernen, lediglich der Brücken-Gleichrichter verlangt etwas Geschick. Denn dieser wird anschließend durch 4 schnelle Einzel-Dioden ersetzt, dazu liefert die Anleitung detaillierte Fotos. Wer nicht selber löten möchte, wendet sich direkt an die HiFiWERKSTATT. Wir liefern nicht nur die neuen Geräte, sondern modifizieren diese auch gleich fachgerecht. Die Garantie auf hoer-wege modifizierte AUDIOLAB Geräte verfällt nicht, wenn wir neue, über uns gekaufte Geräte modifizieren. Selbstverständlich werden irgendwann fällige Instandsetzungen, soweit möglich, ebenfalls ausgeführt.

Das hoer-wege Umrüst-Kit: Wie bei praktisch allen Geräten kann auch das AUDIOLAB 9000 CDT, mit vertretbarem (Material- und Arbeits-) Aufwand, noch etwas „musikalischer“ und „mitreißender“ werden. Im Original – Zustand schon ein wirklich gutes CD-Laufwerk, sorgt hier die hoer-wege Modifikation für noch mehr „Atmosphäre“, noch „unangestrengtere“ weniger „beliebige“ Wiedergabe mit noch schöneren „Klangfarben“. Mehr als 100% kann Keiner, sind die Geräte schon gut, können die Verbesserungen nicht mehr riesig ausfallen. Aber im direkten Vergleich sind die besseren Bauteile in der Stromversorgung dennoch klar heraus zu hören, und sorgen für das Gefühl, weniger einer „Konserve“ zu lauschen, und direkter in die musikalische Darbietung „involviert“ zu sein.

Die Stromversorgung ist auch hier der erste Ansatzpunkt: Das 9000 CDT verfügt über einen „leisen“ Ringkern-Trafo, und einen extra Trafo für die Standby-Funktion. Der Standby-Teil der Platine wird nicht modifiziert, da klanglich irrelevant. Aber der Brücken-Gleichrichter gehört in den Müll, und noch bessere als die verbauten Elektrolyt-Kondensatoren gibt es bei uns auch. Neu eingesetzt werden ausschließlich allerbeste PANASONIC Elektrolyt – Kondensatoren, getauscht und ergänzt werden hier 20 Kondensatoren, die zum Teil auf der Unterseite der Platine mit Folien gebrückt werden. Und das Gehäuse wird noch mit speziellem Material bedämpft, so dass danach noch weniger von der Arbeit des CD-Laufwerks zu hören ist.

Der Aufwand „lohnt“ sich, da die störärmere und schnellere Stromversorgung eine „vollständigere“ Auslese der gespeicherten Daten ermöglicht, und dafür sorgt, dass die Musiker mit mehr Engagement „auftreten“. Denn was „vorne“ an Lebendigkeit in die Hifi-Kette nicht „hineingeht“, kann „hinten“ auch nicht „herauskommen“. Und deshalb muss das CD-Laufwerk die „Begeisterung“ der Musiker am Musikmachen „liefern“ bzw. auslesen. Wenn es da „hakt“, kann das auch der beste DA-Wandler nicht ausgleichen. Aber wenn dann der DA-Wandler das Signal „ungeschminkt“ zu seinem Ausgang „durchreicht“, dann steht „spannender“ und „begeisternder“ Musikwiedergabe nichts mehr im Wege. Genau das wollen wir erreichen, und deshalb machen wir uns diese Arbeit. Damit Sie die Musik so hören, wie es die Musiker gerne hätten.

Nach dem Umbau und angemessener Einspielzeit (die hochwertigen Kondensatoren benötigen etwa 3 Tage bzw. 20 Stunden), fällt der Vergleich zu unserer Referenz zwar immer noch leicht zu Ungunsten des 9000 CDT aus. Das war zu erwarten, aber wie sind die Unterschiede zum hoer-wege modifizierten 6000 CDT und 7000 CDT ? Unser Fazit: 6000, 7000 und 9000 CDT haben eine deutlich unterschiedliche klangliche „Signatur“, und sind deshalb (im direkten Vergleich) leicht zu unterscheiden. Unser Fazit lautet: Das 9000 CDT schafft es, die Vorteile des 6000 CDT (der warme, etwas vollere und „schönere“ Klang), mit den Vorteilen des 7000 CDT (der hellere, etwas feinere und direktere Klang), zu vereinen, und dabei alles noch etwas „besser“ zu machen.

 

Gehört haben wir mit:

 

Track 1: How I weep beginnt mit dem Klavier, gespielt wird mit der linken Hand nur der Grundton und dessen Quinte im stetigen Wechsel, im Laufe des Stückes werden mit der rechten Hand einige „Ergänzungen“ beigesteuert, trotzdem wird es nicht „langweilig“. Das 6000 CDT betont die „Fülle“ des tiefen Tons, das 7000 CDT betont eher den Anschlag. Der erste Einsatz der Stimme kommt mit dem 7000 CDT minimal zu „scharf“, das gibt sich aber schnell. Mit dem 6000 CDT bleibt die Stimme deutlich „angenehmer“, ohne das Spannung oder Auflösung verloren geht, Dass ein Klavier

beteiligt ist, ist mit beiden Laufwerken offensichtlich. Aber erst mit dem 9000 CDT wird aus dem Klavier ein „großartig“ klingender, teurer Konzert-Flügel. Es klingt nicht nur „schöner“, im Sinne von „richtiger“, sondern auch mit einem Kaleidoskop an Klangfarben, wie sie mit einem guten Konzert-Flügel assoziiert werden. Kurz gesagt: Mit dem 9000 CDT klingen alle Instrumente „teurer“ und die Stimme „menschlicher“.

Track 2: Flame Twin beginnt ebenfalls mit dem Klavier, aber jetzt folgt nach kurzer Zeit das Schlagzeug mit „sattem“ Einsatz. Wieder klingt es mit dem 6000 CDT „fülliger“ und mit dem 7000 CDT eher etwas „dünner“. Und das 9000 CDT schafft es wieder, beide Charakteristika zu „vereinen“. Der Einsatz des Schlagzeugs ist nicht nur „füllig“, sondern auch mit ordentlich Attacke.

 

Track 1: DEXTER & SINISTER Das 6000 CDT spielt wieder „voll“ und „warm“, aber auch „groß“, mit dem 7000 CDT gibt es etwas weniger „Fülle“, es klingt ein wenig „leichter“, aber für unsere Ohren hier auch etwas weniger „beeindruckend“. Also nicht BESSER oder SCHLECHTER, sondern einfach ANDERS. Wer allerdings ohnehin schon zu viel „Tiefton“ hat, dem könnte das „schlankere“ hoer-wege 7000 CDT zu einer deutlich angenehmeren Wiedergabe verhelfen. Das 9000 CDT schafft es wieder, alles gleichzeitig „richtig“ zu machen und noch „schöner“ zu klingen.

 

 

 

 

Track 2: Bird On a Wire Das Schlagzeug beginnt mit mächtigen Schlägen, das 6000 CDT klingt wieder „voll“ und mächtig „beeindruckend“, mit dem 7000 CDT wirkt es „schlanker“ und mit mehr Betonung des Anschlags und weniger der „Fülle“ der großen Trommel. Damit klingt es „leichter“, aber für unsere Ohren auch hier wieder etwas weniger „beeindruckend“. Die Stimme kommt mit beiden CD-Laufwerken „angenehm“ ohne „beliebig“ zu klingen.

Und wieder „schafft“ es das 9000 CDT daraus noch etwas „mehr“ zu machen.

 

 

 

 

 

 

Track 1: SJÖRUP…. Beginnt mit einer „lyrischen“, wunderschönen Melodie. Die Betonungen werden sowohl vom 6000 CDT als auch vom 7000 CDT herausgearbeitet, die Freude beim Hören können also beide vermitteln. Wieder klingt es unterschiedlich, einmal „wärmer“ und „runder“, einmal etwas „leichter“ und minimal „heller“. Und wir müssen uns auch hier wiederholen, aber mit dem 9000 CDT hat man definitiv den Eindruck, dass das Stück noch mehr „Tiefe“ und „Ausdruck“ hat.

Unser Fazit lautet: Das 6000 CDT (bitte Link einfügen) spielt tendenziell „weicher“ und damit „angenehmer“, ohne „langweilig“ zu klingen, was insbesondere Klassik, Stimmen und akustischen Instrumenten „entgegenkommt“. Das 7000 CDT (bitte Link einfügen) hat mehr „Biss“, klingt dadurch zwar minimal „heller“ und „härter“, aber liefert auch noch das eine oder andere Detail mehr. Das 9000 CDT schafft es jedesmal, diese beiden Charakteristika nicht nur zu „vereinen“, sondern noch „mehr“ aus der Musik zu „machen“. Das 9000 CDT klingt nicht nur „schöner“ und „richtiger“, sondern auch mit einem Kaleidoskop an Klangfarben bei den Instrumenten, und mit mehr Variationen bei den Stimmen. Kurz gesagt: Das teurere 9000 CDT klingt (leider) in allen Punkten besser.

 

 

Display und USB-Eingang: Ob das farbige Display und der USB-Eingang eine Verbesserung darstellen, da ist sich die HiFiWERKSTATT hoer-wege nicht sicher.

Die Angaben im Display sind eher spärlich, CD-Text wird nicht geboten, und auch beim USB-Eingang schafft es kaum etwas in die Anzeige.

 

Preise und Lieferbarkeit: Die HiFiWERKSTATT hoer-wege liefert in der Regel alle AUDIOLAB Geräte, sowie das jeweils passende hoer-wege Umrüst-Kit mit Fotos der Platinen und Markierung der zu tauschenden Bauteile, sowie alle erforderlichen Bauteile in allerbester Qualität, plus eine ausführliche Anleitung, die allerdings fehlende Löt-Erfahrung nicht ersetzen kann. Die Preise finden sich unter AUDIOLAB-Preise. Sehr geübte „Löter“ sollten für den Umbau etwa 4 – 5 Stunden einplanen, der Umbau ist nicht wirklich schwierig. Wer mit Diode und Kondensator etwas „anfangen“ kann, sollte den Anforderungen gewachsen sein, und den Umbau zu einem erfolgreichen Ende bringen. Wenn es anschließend nicht funktioniert, helfen wir gerne weiter, nur kann das auch hier u.U. teuer werden.

Wer sich den Umbau nicht selbst zutraut, der beauftragt die HiFiWERKSTATT hoer-wege, oder einen unserer autorisierten Partner. Dadurch wird das Ganze natürlich teurer, siehe AUDIOLAB-Preise. Aber dann gibt es die Sicherheit, dass der Umbau von Profis vorgenommen wurde, außerdem gewähren wir in jedem Fall 2 Jahre Garantie auf den Umbau. Selbstverständlich helfen wir auch nach Ablauf dieser Frist, sollte das modifizierte Gerät irgendwann einmal Probleme machen.

Außerdem kann die HiFiWERKSTATT hoer-wege Schaltpläne sehr vieler anderer Geräte beschaffen und Tipps geben, welche Bauteile gegen höherwertige getauscht werden sollten. Die entsprechenden Bauteile einschließlich Anleitung liefern wir gleich mit. Eine Liste der Geräte, für die bereits erprobte Umrüst-Kits verfügbar sind, gibt es unter Die Liste der modifizierten Geräte. Sollten Sie Ihr Gerät in dieser Liste nicht finden, fragen Sie trotzdem an. Der Umbau kann selbstverständlich auch von der HiFiWERKSTATT hoer-wege, oder unseren autorisierten Partnern, vorgenommen werden.